113. Auktion

8.11.2025

Lot 173

Robert Gibson

Hochwertiges Londoner Taschenchronometer mit Federchronometerhemmung nach Thomas Earnshaw im vergoldeten Silber-Übergehäuse

Verkauft

schätzpreis
5.5009.000 €
Realisierter Preis
17.500 €
Merkmale
Gehäuse
Außen- und Innengehäuse - Silber, vergoldet, glatt, Gehäusemacher-Punzzeichen "IN" (warhrscheinlich John Nevill, Clerkenwell).
Zifferblatt
Regulatorzifferblatt, Email, dezentraler Ziffernring mit radialen röm. Stunden, kleine Sekunde, Spade-Goldzeiger.
Werk
Vollplatinenwerk, Kette/Schnecke, dreiarmige, bimetallische Chronometerunruh mit 3 Schrauben und 3 trapezförmigen Gewichten, freischwingende, gebläute, zylindrische Unruhspirale.
Geh.-Nr.15
Maße65 mm
Circa1794
LandEngland
Gewicht200 g


In unserer 91. Auktion, Los 546 am 15./16. Mai 2015 haben wir das "Schwester"-Taschenchronometer, Nr. 16 für EUR 13.640 verkauft.


Laut der "Transactions of the Society, Instituted at London for the Encouragement of Arts Manufactures and Commerce" von 1815 war Robert Gibson ein genialer Uhrmacher und ausgezeichneter Geometer ("ingenious watchmaker and an excellent geometrician"). Er war in Hampstead, Camden, Londen ansässig. Möglicherweise handelt es sich um einen Bruder von John Gibson in London, Sweetings Alley, der für seine Chronometer- und Duplexwerke berühmt war. In jedem Fall lassen die sehr gute Handwerksarbeit und die heute noch hervorragenden Gangergebnisse auf einen außergewöhnlichen Spitzenuhrmacher schließen.